Gerade in der letzten Zeit gewinnt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Menschen nehmen sich die Klimaproblematik zu Herzen und gehen auf die Straße, um ihren Unmut zu zeigen und Druck auf die Politik auszuüben. Neben den großen gesetzlichen Veränderungen ist auch ein Umdenken in unserem täglichen Leben unerlässlich. Oft reichen kleine Veränderungen im Alltag, die in der Masse einen großen Effekt haben. Um Ihnen ein paar dieser simplen Dinge zu zeigen, haben wir eine Liste mit zehn einfachen Alltagstipps für Sie zusammengestellt:

1. Achtsamer Umgang mit Lebensmitteln

Jedem ist bewusst, dass Bio-Lebensmittel, sowie saisonale und regionale Produkte besser für unsere Umwelt sind als Discounter-Produkte. Doch im Hinblick auf die eigenen Essgewohnheiten gibt es noch so viel mehr, worauf man achten kann. Grundsätzlich werden zu viele noch essbare Lebensmittel weggeworfen. Eine ganz einfache Lösung ist, die übriggebliebenen Reste nach dem Kochen einzufrieren und dann bei Bedarf wieder aufzutauen. Damit spart man sich nach einem anstrengenden Tag zusätzlich Zeit und muss weder einkaufen noch kochen.

2. Go Veggie!

Klar, Fleisch ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel und muss natürlich nicht völlig im Speiseplan fehlen. Allerdings macht gerade in Deutschland der Fleischkonsum und der damit verbundene Ressourcenverbrauch den größten Teil unseres ökologischen Fußabdrucks aus. Verglichen mit dem Anbau von Obst und Gemüse benötigt Fleisch viel mehr Energie. Es gibt mittlerweile zahlreiche fleischlose Gerichte, die noch entdeckt und ausprobiert werden können. Wenn Ihnen der komplette Fleischverzicht zu krass ist, können Sie zum Beispiel einen Cheat Day pro Woche einrichten, an dem Sie dann ganz bewusst Fleisch genießen.

3. Treppe statt Aufzug nutzen

Jeder kennt es, in der Früh in der Arbeit oder auf dem Heimweg in die Wohnung, lieber wird auf den Aufzug gewartet als die Treppe zu nutzen. Über den enormen Stromverbrauch macht sich dabei jedoch niemand Gedanken. Daher ist es nicht nur sinnvoll für die körperliche Fitness, sondern auch sehr umweltschonend, wenn möglich auf die stromsparende Treppen-Variante umzusteigen.

4. Aufs Fahrrad umsteigen

Noch schlimmer als Treppen steigen ist für viele das Fahrradfahren. Dabei wir doch niemand gezwungen die Tour de France fahren, um zu einer besseren Umwelt beizutragen. Gerade kurze Strecken zum Einkaufen können eine Autofahrt mit Stau und Ampeln problemlos durch eine gemütliche Fahrradfahrt ersetzen.

5. Strom sparen

Hoher Stromverbrauch ist ebenfalls kein Freund der Nachhaltigkeit. Viele Dinge, die dem hohen Verbrauch beisteuern, können umweltschonend umgestaltet werden. Einfach mal die Haare nach dem Waschen lufttrocknen lassen, das Ladekabel nach dem Laden herausziehen und ganz wichtig: Immer fleißig das Licht ausschalten!

6. Wasser sparen

Neben dem Strom ist der enorme Wasserverbrauch ein weiteres Problem, das mit wenig Aufwand verbessert werden kann. Statt in die Badewanne zu steigen, ist eine kurze Dusche völlig ausreichend und spart eine wahnsinnige Menge an Wasser. Den Wasserhahn während dem Zähneputzen und Abspülen nicht lange laufen zu lassen, trägt ebenso bei, wie altes Trinkwasser zum Gießen zu verwenden, anstatt es wegzuschütten.

7. Zug statt Flug

Thailand, Südafrika, USA… alle träumen von Urlaub weit weg. Dass viele traumhafte Ziele in der Nähe stressfrei mit dem Zug erreicht werden können, wird immer wieder vergessen. Eine der größten Umweltbelastungen werden durch den zunehmenden Flugverkehr verursacht. Vor allem bei innerdeutschen Strecken ist es nicht nur nachhaltiger, sondern meist auch entspannter, eine Reise mit dem Zug anzutreten.

8. DIY statt Möbelkauf

Wer liebt es nicht, unnötige Dekoartikel und entbehrliche Möbelstücke zu kaufen? Dabei geraten alte Gegenstände Zuhause auf dem Dachboden völlig in Vergessenheit. Mit kleinen Tipps und Tricks aus dem Internet lassen sich viele bereits vorhandene Möbel und Materialien wunderschön auffrischen oder auf eine ganz neue Weise nutzen. Zudem kann man daran viel Spaß haben und ein tolles DIY-Projekt, zum Beispiel mit dem Partner, daraus machen.

9. Ciao Plastik!

Ob Tüten beim Shoppen oder im Supermarkt oder als Verpackung bei Lebensmitteln – Plastik ist überall. Deshalb muss dem umweltschädlichen Material, das unsere Meere verschmutzt, der Kampf angesagt werden. Wiederverwendbare Stoffbeutel und Glasbehälter bieten beispielsweise schonende Alternativen. Eine tolle Möglichkeit ist eine Einkaufstasche, die sich ganz klein zusammenfalten lässt, sodass sie in jeder Handtasche Platz findet.

10. Sorgsamer Umgang mit Kleidung

Nicht zuletzt kann der nachhaltige Lebensstil auch im Kleiderschrank fortgesetzt werden. Eine Variante stellt dabei der Kauf von nachhaltig hergestellten Kleidungsstücken dar. Auch HALLHUBER hat sich mit diesem Thema beschäftigt und bietet nun nachhaltig produzierte Jeans im Sortiment an.

Neben bewussterem Konsum ist auch der nachhaltige Umgang mit bereits gekaufter Kleidung wichtig. Das Leben vieler Stücke kann mit der richtigen Pflege um ein Vielfaches verlängert werden. Der HALLHUBER Care Guide gibt zum Beispiel Anregungen, mit denen Sie länger etwas von Ihrer Lieblingsjeans haben: